Luzerne: Vater aller Lebensmittel

Botanischer Name: Medicago sativa
Pflanzenfamilie:
Schmetterlingsblütler
Weitere Namen:  
Alfalfa, Schneckenklee oder Ewiger Klee

Anwendungsgebiete: Harnwegsinfektionen, Nieren-, Blasen- und Prostataerkrankungen

 

Luzerne ist ein mehrjähriges Kraut, das im Bereich der Medizin und Ernährung zu vielen Zwecken eingesetzt wird. So konnte wissenschaftlich bewiesen werden, dass Luzerne den Cholesterin- und Blutzuckerspiegel senken kann. Hierfür werden Luzerne-Präparate in der Regel oral eingenommen. Bei einem kleinen Prozentsatz der Menschen, der die Präperate zu diesen Zwecken nehmen möchte, ist allerdings Vorsicht geboten. Denn bei einigen Menschen können Nebenwirkungen auftreten, die Lupus-ähnliche Symptome mit sich bringen. Der Grund dafür ist, dass die Samen und Sprossen der Luzerne die Aminosäure L-Canavanin enthalten, die diese Reaktion verursachen können. Da diese Verbindung hingegen nicht in den Luzerne-Blättern enthalten ist, bieten sich diese zur Verwendung als gute Alternative an.

 

Verwendung mit langer Tradition

Seit dem sechsten Jahrhundert wird Luzerne in China verwendet, um Flüssigkeitsretentionen zu verringern. Unter dem Begriff versteht man das Ansammeln von Wasser im Körper, was durch eine verminderte Ausscheidung hervorgerufen wird. Bei den Arabern wird Luzerne gar als „Vater aller Lebensmittel“ bezeichnet, da die Blätter der Luzerne reich an Mineralien und Nährstoffen sind. Sie enthalten so jede Menge Kalium, Kalzium, Magnesium und Carotin. Und deshalb waren die Araber auch die ersten, die vor Hunderten von Jahren als erstes Volk auch ihre Pferde mit Luzerne fütterten, damit diese schnell und stark werden. Seitdem ist Luzerne im Bereich der Tierfütterung eine wichtige Pflanze.

Luzerne ist ein gutes Diuretikum (=Arzneimittel zur Ausschwemmung von Urin), aber auch ein gutes Abführmittel. Sie hat eine heilende Wirkung bei Harnwegsinfektionen sowie Nieren-, Blasen- und Prostataerkrankungen. Luzerne hilft aber auch gegen Fieber und hilft bei der Blutgerinnung. Da sie natürliches Fluorid enthält, eignet sie sich zum Schutz vor Karies.

 

Bestandteil einer gesunden Ernährung

Viele Menschen verwenden Luzerne aber auch gern beim Kochen. So schmeckt sie gut in Salaten, aber auch einzeln als Gemüsebeilage. Einige gehen sogar soweit und sind der Meinung, dass Luzerne ein wichtiger Bestandteil einer jeden gesunden Ernährung sei. Denn Luzerne hat neben Weizengras und Algen die höchsten Nährwerte, die die uns bekannten Pflanzen aufweisen. Sie ist reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Zudem besitzt sie alle erforderlichen Verdauungsenzyme.

 

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Bild von WikimediaImages auf Pixabay

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