Asant – die Speise der Götter

Steckbrief:

Botanischer Name: Ferula assa-foetida
Pflanzenfamilie:
Doldenblütler
Weitere Namen:  
Steckenbraut, Stinkasant, Teufelsdreck

Anwendungsgebiete: Blähungen, Magenkrämpfe, Magenschleimhautentzündungen, Verdauungsstörungen, Ohnmacht, Platzangst, grippale Infekte, zur Behandlung von Entzündungen,

 

Asant ist hauptsächlich in Südasien verbreitet und kann eine Höhe von bis zu 4 Meter erreichen. Es stammt aus der Familie der Doldenblütler – genau wie der Fenchel und die Karotte. Hauptbestandteil der Pflanze ist ein Harz, welches für den bitteren Geschmack und einen unangenehmen Geruch verantwortlich ist, welcher dem Knoblauch ähnelt. Besonders beliebt in der indischen Küche, kommt es vor allem aufgrund seiner verdauungsfördernden Wirkung bei Bohnengerichten zum Einsatz. Aber auch in der vegetarischen Küche wird Asant gern zum Würzen eingesetzt und zählt zu den Hauptaromastoffen in der Worcestersoße

Doch die Geschichte dieser Pflanze reicht weit zurück. So wurde Asant von den alten Römern auch als Speise der Götter bezeichnet und wurde von ihnen gar auf den Münzen abgebildet. Auch Alexander der Große wusste die heilende Wirkung von Asant zu schätzen und nutzte oft als Aromastoff. Noch weiter zurück in der Geschichte wurde Asant zur Behandlung von Blähungen eingesetzt.

 

Anwendungsgebiete:

Asant ist eine Kräuterpflanze mit vielfältigen Anwendungsgebieten. So wird es unter anderem zur Unterstützung der Verdauung eingesetzt und hilft gegen Blähungen. Es lindert aber auch Verdauungsstörungen, löst Magenkrämpfe und hilft bei Verstopfungen. Wer unter Spannungskopfschmerzen oder Migräne leidet, kann das pulverisierte Harz mit Wasser gemischt trinken. Asant hilft aber auch bei Ohnmachtsgefühlen bis hin gar zur Linderung von Platzangst und soll Zahnschmerzen lindern. Gemischt mit Knoblauch wird es in einigen Ländern aber auch als Insektenschutzmittel und als Gegenmittel bei Schlangenbissen eingesetzt.

Das aus Asant gewonnene ätherische Öl hilft außerdem den menschlichen Körper von überschüssigem Schleim zu befreien und lindert Entzündungen der Atemwege. Angewandt wird es daher auch bei Keuchhusten, Asthma und Bronchitis. Dazu empfiehlt es sich, das Asant in Ghee (=Ayurvedisches Butterfett) anzubraten, da es dabei zu einer besonders guten und intensiven Aroma-Entwicklung kommt. Ebenfalls empfehlenswert ist es, das Asant bei Atemwegsinfekten mit Honig, Zwiebelsaft und getrocknetem Ingwer zu mischen und mehrmals täglich einige Löffel dieser Mixtur zu nehmen.

Asant wird in Geschäften und online sowohl gemahlen als auch als Paste angeboten.

 

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Foto von Pixabay von Pexels

 

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