Thymian – nicht nur in der Küche sehr beliebt

Botanischer Name: Thymus
Pflanzenfamilie:
Lippenblütler
Weitere Namen:
Immenkraut, Kuttelkraut, Spanisches Kudelkraut, Wurstlkraut, Römischer Quendel, Welscher Quendel, Kunerle, Zimis

Anwendungsgebiete: Stärkung des Immunsystems, Unterstützung der Verdauung

 

Thymian ist ein bekanntes und beliebtes Küchenkraut. Er ist eine sehr dekorative Pflanze und sieht fast wie eine Blume aus. Hinzu kommt der sehr angenehme Geruch, den das Kraut, das zur Familie der Minze gehört, versprüht. Zudem ist er einfach zu züchten. Daher ist es nicht verwunderlich, dass viele Menschen ihren eigenen Thymian zu Hause auf der Fensterbank oder im Kräutergarten züchten. Aber aufgepasst: auch Bienen mögen die Blüten des Thymians sehr gern und fühlen sich von dem Nektar nahezu magisch angezogen. Andere Insekten verabscheuen das Kraut hingegen. Daher eignet es sich auch als Insektenschutzmittel, in dem man einige Zweige in eine Sprühflasche gibt und mit Wasser auffüllt.

 

Thymian als beliebtes Küchenkraut

Viele Menschen nutzen den Thymian um zum Beispiel Eintöpfe, Salate, Fleisch- und Fischgerichte oder auch Gemüse zu würzen. Dadurch ist Thymian ein sehr verbreitetes Kraut, das sich in vielen europäischen Haushalten wiederfindet. Vor allem in der französischen Küche ist es aber unerlässlich, da es einen leichten zitrusähnlichen Geschmack hat.

 

Lagerung

Da frisch geernteter Thymian recht schnell vertrocknet und so keine lange Haltbarkeit aufweist, sollte er nach dem Pflücken am besten in einer Frischhaltetüte im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert oder die Zweige in ein Glas Wasser gestellt werden. So bleibt der Thymian für etwa eine Woche frisch. Wer den Thymian nach der Ernte hingegen trocknen möchte, um ihn später verwenden zu können, sollte ihn an einem trocknen und warmen Ort kopfüber für etwa sieben bis zehn Tage aufhängen. Anschließend können die Blätter mit einem Mörser zermahlen und in einem festverschlossenem Behälter lichtgeschützt für etwa sechs Monate aufbewahrt werden. Der Stiel sollte dabei nicht mitverwendet werden, da er einen recht holzigen Geschmack hat.

 

Anwendung in der Pflanzenheilkunde

Der Thymian eignet sich aber nicht nur zum Kochen. Da er antiseptische, expektorierende und desodorierende Eigenschaften mit sich bringt, findet er auch in der Pflanzenheilkunde Berücksichtigung. Wird er fettigem Fleisch wie etwa Lamm, Schweinefleisch oder Ente beigegeben, hilft er bei einer leichteren Verdauung dessen. Er wird aber auch zur Herstellung von Extrakten, Tees und Kompressen genutzt sowie zum Gurgeln und in Kräuterbädern eingesetzt, da er das Immunsystem stärken soll.

Destilliertes Thymian-Öl wird außerdem gern diversen Hygieneartikeln beigesetzt. So findet es sich unter anderem in Zahnpasten, Mundwasser, Haarpflegemitteln und Schuppenhaarshampoos wieder. Aufgrund seines aromatischen Geruchs wird es aber auch gern für Potpourris sowie in der Aromatherapie genutzt.

 

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Bild von photosforyou auf Pixabay

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