Die vielseitige Verwendung von Weihrauch

Anwendungsgebiete: u.a in der Aromatherapie, bei Osteoarthritis und zur Behandlung von Angstzuständen

 

Weihrauch ist ein wohlriechendes Harz, das bereits seit Jahrtausenden für medizinische und religiöse Zwecke genutzt wird. So benutzten beispielsweise die alten Ägypter Weihrauch zum Einbalsamieren von vermögender Personen. Die alten Griechen setzten ihn wiederum als Gegenmittel bei Vergiftungen durch den gefleckten Schierling ein, die Chinesen verwendeten ihn zur Behandlung von Lepra und auch in der indischen Naturheilkunde Ayurveda wird das Harz bereits seit über 5000 Jahren eingesetzt. Laut der Bibel zählte Weihrauch neben Gold und Myrrhe zu den drei Geschenken, die die Sterndeuter dem Jesuskind brachten.

Doch was macht den Weihrauch zu etwas so besonderem, dass es sogar als Geschenk für Jesus Christus diente?

 

Anwendung in der Aromatherapie

Heute wird Weihrauch in erster Linie in Form von Räucherstäbchen zu aroma-therapeuthische Zwecke eingesetzt. Wobei einige Menschen aber auch seine entzündungshemmende und antiseptische Wirkung für sich nutzen und den Weihrauch als Diuretikum einsetzen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben außerdem ergeben, dass der Weihrauch bei der Behandlung von Osteoarthritis durchaus eine positive Wirkung zeigt und er möglicherweise sogar bei der Behandlung von Krebs helfen kann.

Weihrauch hilft auch bei der Behandlung von Angstzuständen, Hysterie, emotionaler Müdigkeit, Nervosität, Immunschwächen, Schlaflosigkeit, Asthma, Bronchitis, Emphyseme und Verdauungsstörungen. Er wird außerdem auch als Aphrodisiakum und zur Regulierung des Menstruationszyklus vor der Menopause sowie zur Behandlung von Syphilis eingesetzt. Er soll gegen Dehnungsstreifen sowie Brustzysten helfen und wird zur Behandlung von Akne, Furunkeln und Hautinfektionen verwendet.

Die von Gerald Brousseau Gardner gegründete Wicca-Religion nutzt den Weihrauch des Weiteren zum rituellen Räuchern.

 

Vorkommen

Weihrauch wird von dem sogenannten Boswellia sacra gewonnen – einem kleinen, stark verzweigten Baum mit dicken Ästen, der in Somalia, Oman und im Jemen wächst. Dazu wird der Stamm des Baumes gespalten, damit das Harz austreten kann. Dieses muss nun aushärten, bis es „geerntet“ werden kann.

Weihrauch ist nicht essbar. Und obwohl von einigen Seiten behauptet wird, dass er in der indischen Küche genutzt wird, ist derzeit tatsächlich kein einziges Rezept bekannt, das dies bestätigen würde.

Wer Weihrauch in Form von ätherischen Ölen kaufen möchte, muss hier tief in die Tasche greifen. Häufig wird dieses Öl auch mit anderen Ölen oder Jojobaöl verdünnt, bevor es verkauft wird. Denn das Weihrauch-Öl ist sehr kostspielig.

 

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Bild von Franck Barske auf Pixabay

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