Hautpflege und –schutz im Sommer

Sonne ist wie Balsam für unsere Seele. So fühlen wir uns insgesamt wohler und versprühen gute Laune, wenn die Sonne scheint. Und dank der wohltuenden Sonnenstrahlen kann unser Körper außerdem Vitamin D produzieren, das unsere Knochen „mineralisiert“ und diese somit stärkt.

Doch wie so oft, sollte auch diese so positive Wirkung der Sonne in Maßen genossen werden. Denn gerade für unsere Haut, die uns vor den Einflüssen der Umwelt schützen soll, stellen die Sommermonate eine besonders hohe Belastung dar. Zu viel Sonne, Meer-/ oder Chlorwasser, zu wenig Flüssigkeit und Schweiß sind so Gründe dafür, warum unsere Haut vor allem im Sommer trocken und rau wird und sich teilweise sogar entzünden kann.

Deshalb ist es jetzt wichtig, unsere Haut ganz besonders zu schützen und zu pflegen.

Hautschutz vor zu viel Sonne

So wohltuend die Sonnenstrahlen auch sind, so gefährlich können Sie auch für unsere Haut sein. Dazu sollte man wissen, dass die Sonne verschiedene Strahlen auf die Erde schickt, darunter 50% Licht und 44 Prozent Wärme, die diese positive Wirkung auf unseren Körper zeigt. Unter den Strahlen befinden sich aber eben auch etwa vier Prozent der gefährlichen UVA- und UVB-Strahlen, die für den Sonnenbrand und eine schnellere Hautalterung verantwortlich sind und letztlich auch das Risiko erhöhen, an Hautkrebs zu erkranken. Deshalb ist es wichtig, die Haut vor zu viel und zu hohen Sonnenstrahlen zu schützen.

Den besten Sonnenschutz bietet Ihnen die richtige Kleidung. Untersuchungen des Hauttumorzentrums Bochum haben dabei ergeben, dass man in der Regel bei Textilien aus Polyester einen hohen Schutzfaktor (UPF 30+) findet. Aber auch die Faser- und Konstruktionsart der Kleidung spielen eine bedeutende Rolle. Denn je fester und enger die Fasern gewebt sind, umso weniger Sonnenstrahlen lassen sie durch. Und auch, wenn man im Sommer eigentlich immer lieber zur hellen Kleidung greift, bieten dunklere Stoffe einen deutlich besseren UV-Schutz.

Wer nun ein ausgiebiges Sonnenbad plant, möchte dieses aber nun natürlich nicht dick bekleidet tun. Deshalb muss eine Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor die schützende Funktion übernehmen. Doch dabei sei gesagt, dass auch Sonnenschutzmittel mit sehr hohen LSF-Werten einen vollständigen Schutz bieten können. Gönnen Sie Ihrer Haut daher ab und an eine Pause vom Sonnenbaden und ziehen Sie sich gelegentlich in den Schatten zurück. Zudem sollten Sie sich zwischen 11 und 15 Uhr grundsätzlich nicht in der Sonne aufhalten, da zu dieser Zeit die UV-Strahlung am stärksten ist.

Folgende Grafik soll Ihnen außerdem zeigen, wie lange Sie sich, entsprechend Ihrem Hauttyp, in der Sonne aufhalten dürfen:

sonnenschutz_infografik

Hautpflege im Sommer

Nach dem Sonnenbaden gilt es schließlich die Haut intensiv zu pflegen. Vermeiden Sie dabei möglichst alles, was die Haut zusätzlich austrocknet und schenken Sie ihr vielmehr Feuchtigkeit. Und da warmes Duschen beispielsweise auch den Feuchtigkeitsverlust erhöht, wünscht sich Ihre Haut um Sommer eher kurzes Duschen mit nur lauwarmen (oder besser sogar mit kaltem) Wasser.

Bei den Pflegeprodukten sind rückfettende (Dusch-) Cremes mit natürlichen Zusätzen, wie Aloe Vera, zu empfehlen, die die Haut pflegen. Hierfür gibt es in der Apotheke eine Reihe an Pflegeprodukten, die speziell auf die Pflege der Sommerhaut ausgerichtet sind und zusätzlich einer durch die UV-Strahlung beschleunigten Hautalterung entgegen wirken können.

Haben Sie sich trotz größter Vorsicht in der Sonne verbrannt? Dann sollten Sie die verbannte Haut schleunigst mit kaltem Wasser oder einem nassen Handtuch kühlen. Anschließend sollten Sie eine speziell für sonnenverbrannte Haut hergestellte Pflegecreme auftragen, die entzündungshemmende und juckreizstillende Wirkstoffe beinhaltet. Ab sofort gilt striktes Sonnenverbot, bis sich die Haut wieder regeneriert hat!

Im Sommer auch zu empfehlen sind ein- bis zweimal wöchentlich angewandte Peelings, die Ihre Haut von alten Partikeln reinigt. Besonders geeignet sind dabei Ganzkörper-Peelings mit grobem Meersalz und Olivenöl.

Denken Sie bei der Körperpflege auch an Ihre Hände. Alternativ zur Handcreme können Sie hierbei auch auf leicht erwärmtes Olivenöl zurückgreifen und dieses 30 Minuten einwirken lassen.

Foto: © jill111/pixabay.com

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